Einzeltherapie

Die Einzeltherapie ist ein Weg der Selbsterforschung. Wir erkunden dabei die Personen, die unseren Alltag meistern. Wir lernen unser Kind kennen und fühlen nach, wie es ihm geht. Schlussendlich wird früher oder später das Verborgene Ich fühlbar werden. Vor allem mit ihm werden wir uns in den Sitzungen aufhalten, denn es wird deutlich werden, dass die Alltags-Personen nur „Marionetten“ dieses verborgenen Willens sind.

Durch das neue Verständnis, das wir für uns selbst gewinnen, lässt unsere Selbstverurteilung nach oder verschwindet ganz. Denn das, was wir tief verstehen, verurteilen wir nicht.

Im Verborgenen Ich fühlen wir zunehmend die uns eigentlich innewohnende Autorität. Wir spüren unsere Kraft, unsere Grenzen, das, was wir wollen, und das, was wir nicht wollen. Wir werden immer mehr zu dem Menschen, der wir eigentlich sind. Wir spüren unsere Wurzeln im Verborgenen Ich. Die Alltags-Personen integrieren sich, das Kind findet seinen Platz, und wir fühlen uns immer mehr als ein organisches Ganzes.

Eine Sitzung dauert normalerweise 1,5 – 2,5 Stunden (Klienten mit sehr weitem Anfahrtsweg auch länger, bzw. es können auch zwei Sitzungen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen gebucht werden). Diese lange Zeit ermöglicht es, sich tief auf einen Zustand einer Person oder des Verborgenen Ich einzulassen und diesen ohne Zeitdruck zu erforschen.

Der Sitzungsintervall beträgt normalerweise 2 – 4 Wochen (Klienten mit einer sehr weiten Anfahrt 4 – 8 Wochen).

Paartherapie

In den Paarsitzungen interessieren wir uns vor allem für die Personen, die die Paardynamik zentral bestimmen. Wir fragen uns: Wie geht es diesen Personen, wie dem Kind? Und ist unser Verborgenes Ich zu spüren? Wenn ja, wie? Haben beide Partner Zugang zu ihrer Verletzlichkeit? Wer erlebt sich in dieser Beziehung vor allem verletzlich, wer vor allem machtvoll? Welche Personen haben einen Leidensdruck? Was sind die Bedürfnisse des Kindes? Und was braucht das Verborgenen Ich?

Und wie nehmen wir unseren Partner, unsere Partnerin wahr? Können wir die Personen, von denen unser Partner, unsere Partnerin spricht, auch spüren? Wie erleben wir sein/ihr Kind? Haben wir eine Ahnung von seinem/ihrem Verborgenen Ich?

Eine spannende Welt öffnet sich. Unser differenzierter werdendes Verstehen hilft, uns selbst und unseren Partner, unsere Partnerin anzunehmen, wie sie jeweils sind. Das gibt der Paardynamik Luft und lässt Anziehung und Liebe wieder neu aufflammen.